|
Skopje ist die Hauptstadt der Mazedonischen Republik und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes, das sich dem Besucher als ein buntes Mosaik aus Antike und Moderne sowie aus Orient und Okzident präsentiert. Lage und Geschichte Skopjes Die mazedonische Hauptstadt liegt am Oberlauf des Vardar Flusses und an der wichtigsten Nord-Süd-Route des Balkans zwischen Belgrad und Athen. Erste Siedlungsspuren reichen bis um 5 000 v. Chr. zurück, in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten war das antike Scupi Hauptstadt der römischen Provinz Obermoesien und wichtiges byzantinisches Handelszentrum. Ihre Bedeutung als Handelsmetropole behielt Skopje auch während der von 1392 bis 1912 andauernden Herrschaft der Türken. Sehenswürdigkeiten in Skopje Skopje wurde in seiner Geschichte von zwei katastrophalen Erdbebeen erschüttert: Im Jahr 518 und, jüngeren Datums, im Jahre 1963. Wie durch ein Wunder sind drei große Moscheen und ein heute als Kunstgalerie genutztes Badehaus aus dem 15. Jahrhundert, die ehemalige Karawanserei und Teile der Altstadt erhalten geblieben. Außerdem konnte, dank großer Solidarität aus aller Welt, die Stadt schnell wieder aufgebaut werden. Heute ist der erste Eindruck, den Besucher von Skopje bekommen, der einer neuen und modernen Stadt. Unter den vielen internationalen Architekten, die an der Rekonstruktion der Stadt beteiligt waren, war auch der japanische Stadtplaner Kenzo Tanga, der dem Zentrum eine “Stadtmauer” aus Hochhäusern gab, während die Ufer der Vardar als angenehme, baumbestandene Promenanden gestaltet wurden. Das alte Geschäftsviertel wurde gemäß seiner ursprünglichen Architektur wieder aufgebaut. Heute breitet sich die Skopje weiterhin in alle Richtungen aus und kann eine Reihe neuer Entwicklungen vorweisen. Ausflüge von Skopje Für Ausflüge besonders reizvoll ist die Seenregion im Süden Mazedoniens, in die man, über einen Abstecher auf der Autobahn Richtung Griechenland, gelangt. Ungefähr 50 Kilometer südlich von Skopje führen die Straßen durch die Städte Prilep und Bitola, über phantastische Nationalparks und unberührte Natur schließlich zum Ohrid-See, dem „Meer des Balkans“, der auf Grund seiner Einzigartigkeit unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Kunst- und Kulturliebhaber kommen in der nahegelegenen Stadt Ohrid voll auf ihre Kosten: Die historische Altstadt mit zahlreichen byzantinischen Kirchen, ein antikes Theater und die Uferpromenade laden zum Bummeln und Verweilen ein. Im Juli und August verwandelt sich Ohrid mit einem hochkarätigen und vielfältigen Programm zur Festspielstadt und bietet dabei Ballettaufführungen, Oper, Klassik- und Jazzkonzerte.
Lokales Tourismus-Portal von Skopje (Englisch) |